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Int. Berufsweltmeisterschaft Worldskills 2007 - Japan
 
 

39. WorldSkills vom 14. – 21. November 2007 in Japan.

Mit Kreativität und Teamfähigkeit erfolgreich
Deutsche Auszubildende bei den 39. WorldSkills - Berufsweltmeisterschaften in Japan

In technischen, innovativen und kreativen Berufsbildern gehören Deutsche zur Weltspitze: Das zeigten die 39. WorldSkills – die WM der Berufe – die vom 14.
bis 21. November 2007 im japanischen Shizuoka stattfand. Bei den WorldSkills hatten rund 1000 Auszubildende aus 50 Ländern Gelegenheit, ihr fachliches Können in 48 Wettbewerbsdisziplinen aus den Berufsfeldern Technik, Industrie und Dienstleistungen zu zeigen. Mit 200.000 Besuchern, einer Rekordzahl an Berufen und teilnehmenden Ländern verzeichneten die WorldSkills einen großen Erfolg. Die Begeisterung für die Berufe und das Interesse an Technik kennzeichnete die Atmosphäre in den Wettkampfhallen unter dem Fujisan, dem höchsten Berg Japans. Die Deutsche Mannschaft ging mit 25 Berufen an den Start und erhält in 15 Berufen Auszeichnungen, davon 5 mal Silber, 2 mal Bronze und 8 mal die Auszeichnung „Medaillion For Excellence“. Das duale Ausbildungssystem stellt mit diesen Ergebnissen seine hervorragende Leistungsfähigkeit unter Beweis.

Gerade in Berufen, in denen Kreativität, analytisches Denken, schnelles Erfassen von Zusammenhängen und soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Kommunikation gefordert sind, haben Deutsche hervorragende Ergebnisse erzielt. Beim neuen Wettbewerb „Mobile Robotik“ beispielsweise sicherten sich das deutsche Duo Jürgen Eissen von ZF Lemförde und Christoph Kühn von Karmann aus Osnabrück, beides Unternehmen der Automobilzulieferung, eine Bronzemedaille. Auch im Teamwettbewerb „Mechatronik“ gehört das deutsche Team mit Dennis Lipschinski und Stephan Walter, beide vom Sensorhersteller Sick aus Waldkirch im Schwarzwald, zu den besten vier Mannschaften der Welt.

Bei der Mobilen Robotik musste das Team einen so genannten Robotino – den mobilen Roboter des Automatisierungsspezialisten Festo aus Esslingen – so für den viertägigen Wettkampf aufbauen und programmieren, dass er verschiedene Aufgaben selbständig und ohne Eingriffe erfüllt. Ausgestattet mit Sensoren und Kameras bahnen sich die Robotinos ihren Weg durch einen Parcours und erledigen verschiedene Aufgaben ohne fremde Hilfe.

In der Mechatronik, mit Zweier-Teams aus 28 Ländern der größte Wettbewerb der WorldSkills, müssen die Teilnehmer mit Hilfe von Modularen Produktions-Systemen (MPS) reale mechatronische Systeme aufbauen, in Betrieb nehmen und in Stand setzen. Bei technisch hochwertigen Automatisierungslösungen verzahnt sich die Mechanik zunehmend mit der Elektronik und Informatik. Die Lösung: Mechatronik. Seit sieben Jahren existiert das zukunftsorientierte Berufsbild des Mechatronikers. In der deutschen Industrie sind Mechatroniker sehr gefragt. Daher hat sich die Zahl der Auszubildenden seit 1999 auf mehr als 20.000 vervierfacht.

Noch mehr Edelmetall
Neben der Mechatronik-Mannschaft stellte die Firma Sick noch einen Medaillengewinner: Florian Kuri gewann die Silbermedaille im Wettbewerb der Industrieelektroniker. Auch in den Dienstleistungsberufen Gartenbau- und Landschaftsbau sowie Restaurantfach gab es Silbermedaillen für die deutsche Mannschaft: Die Landschaftsgärtner Laura Neuffer aus Benningen bei Ludwigsburg sowie Christoph Maurits aus Bitz von der Schwäbischen Alb gestalteten gemeinsam den zweitschönsten Garten, während die Restaurantfachfrau Sandra Kohler vom Restaurant Schwabenhof in Balderschwang im Allgäu ihr Können unter Beweis stellte.
In den Handwerks-Disziplinen freuten sich der Bauschreiner Markus Rauscher aus dem bayerischen Weiding und der Möbelschreiner Lukas Marwitz aus dem niedersächsischen Neuhof über eine Silbermedaille sowie der Steinmetz Mathias Zorn aus Dornburg über eine Bronzemedaille.

Die Deutsche Mannschaft ging mit 25 Berufen an den Start und erhält in
15 Berufen Auszeichnungen, davon 8 Mal die Auszeichnung „Medallion For Excellence“ in den Berufsfeldern: Mechatronik, CADD / Technischer Zeichner Maschinenbau, Fliesenleger, Sanitärinstallateur, Maurer, Friseurin, Karosseriebau, Koch

Das duale Ausbildungssystem stellt mit diesen Erfolgen seine hervorragende Leistungsfähigkeit unter Beweis. Die deutschen Teilnehmer durchliefen keine monatelangen und intensiven Spezialtrainings zur Vorbereitung auf die WorldSkills-Wettbewerbe wie es beispielsweise die Mannschaften aus Japan, Korea oder Singapur tun, sondern haben ihre Fähigkeiten und Kenntnisse größtenteils während der normalen Ausbildung erworben. Dies zeigt, dass die duale Ausbildungskompetenz ein hervorragender Pfeiler der deutschen Wirtschaft ist „Ausbildung - Made in Germany“ unterstützt „Made in Germany“.
Mit Blick auf sich wandelnde Demographie und Fachkräftemangel sind Berufswettbewerbe ein entscheidender und richtungsweisender Beitrag, bei jungen Menschen Begeisterung für Berufe und Bildung, für Technik und Innovation und für interkulturelle Begegnung zu wecken.

Für weitere Informationen:
Web: www.skillsgermany.de
Email: presse@skillsgermany.de
Info-Tipps: www.worldskills.com

 

 

Worldskills 2011 in London
Pressebericht
Alles über die Worldskills 2007 in Japan
Pressebericht:
2 x Silber für deutsche Schreiner, beide Trainer aus Bayern!
Erste Fotos
Weitere Links:
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Worldskills 2005 in Finnland
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